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Aktuelle Forschungsprojekte der Arbeitsstelle Medien und Politik
"International Radio research network – IREN" Europäisch koordinierte Radioforschung seit 2003, finanziert von der Europäischen Union. Deutsche Korrespondeten: Uwe Hasebrink (Hans-Bredow-Institut) und Hans J. Kleinsteuber, vgl. www.iren-project.org
"Euromedia Research Group“ europäische Forschergruppe, besteht seit 1982, publizierte bisher sieben englischsprachige Bücher. Förderung aus diversen Quellen. Deutsche Korrespondenten: Hans J. Kleinsteuber und Babara Thomaß (Universität Bochum), vgl. www.euromediagroup.org
"SKIN Simulating Knowledge Dynamics in Innovation Networks: Comparing national Biotech Industries - a German/British Comparison based on a statistical Data Survey" Bearbeiter: PD Dr. Petra Ahrweiler Im Projekt werden die Gründe für Unterschiede in Organisation und Entwicklung der britischen und deutschen Biotechnologie-Industrien aus ökonomischer und soziologischer Perspektive untersucht. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung eines datenbasierten Computermodells ein, welches qualitative Aspekte der für beide Länder unterschiedlichen Entwicklungsdynamiken identifizieren soll, um innovationspolitische Strategieentscheidungen zu unterstützen. DAAD-Projekt bis 2005; Projektpartner: Institute for Sociology, University of Surrey, UK, Institut für Innovationsökonomik, Universität Augsburg.
"Netzwerke als Form der Governance technologischer Innovation" Bearbeiter: PD Dr. Petra Ahrweiler Projektpartner: Austrian Research Centers Seibersdorf, Österreich
" Kontext und Kommunikation: Innovationsdynamiken in sozialen Netzwerken. Forschungsvorhaben im Heisenbergprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft“ Bearbeiter: PD Dr. Petra Ahrweiler Gefördert durch die DFG.
"EU-Projekt NEMO: Network Models, Governance, and R&D Collaboration Networks" Bearbeiter: PD Dr. Petra Ahrweiler Projektpartner: ARC Seibersdorf, Österreich (Koordinator) u.v.a.; NEST-Programme der EU; Projektdauer: 2006-2009; Projektbeginn: 1.10.2006
"Mitbestimmte Medienpolitik - Zustand und Zukunft gewerkschaftliche Medienpolitik" Bearbeiter: Sabine Nehls, MA Das Forschungsprojekt greift die seit einiger Zeit aufgelebte Debatte um Zustand und Zukunft der gewerkschaftlichen Medienpolitik auf. Es untersucht vor dem Hintergrund des politik-, medien- und kommunikationswissenschaftlichen Diskurses deren Grundlagen und Chancen. Es geht um ein politisches Feld, das sowohl die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, als auch ihre Interessenvertretungen, die Gewerkschaften, in besonderer Weise betrifft: Als Akteure, als „Lieferanten“ von Nachrichten, sind sie Teil des Mediensystems, als Rezipienten sind sie „Käufer“ der Produktionen und als „Kontrolleure“ gestalten sie die Bedingungen mit, unter denen dieser Austausch stattfindet. Insbesondere die Analyse, wie Arbeitnehmerorganisationen (DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften, DJV und der dbb), als gesellschaftlich relevante Gruppen medienpolitisch - auch in den Kontrollgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - agieren, wird weit über die gewerkschaftliche Politik hinausweisen. Das Projekt folgt in seinem Design einem akteurstheoretischen Ansatz und basiert auf dem in der Politikwissenschaft entwickelten Konzept des Mehrebenensystems. Finanziert durch die Hans-Böckler-Stiftung
"Public Relations und politische Rhetorik zur Rechtfertigung von Kriegen in Deutschland und den USA nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes." Bearbeiter: Magnus-Sebastian Kutz, Dipl.-Pol. (Promotionsprojekt) Seit dem - noch von den Erfahrungen in Vietnam geprägten - Irak-Krieg 1991 hat die Medienarbeit in Kriegen einen Wandel erlebt. Die immer bedeutendere Rolle internationaler Nachrichtenkanäle, die Beschleunigung des internationalen Nachrichtenmarktes durch Satellitenübertragungen, das Internet und der ökonomische Druck auf die Redaktionen haben das Umfeld internationaler PR grundlegend verändert. Aus diesem Grund kann man auch deutliche Veränderungsprozesse in Militär und Regierungsstellen beobachten - so zum Beispiel das viel beachtete "Embedding" von Journalisten bei Kampfeinheiten. Allen organisatorischen Veränderungen zum Trotz finden sich bei der rhetorischen Rechtfertigung immer wieder ähnliche Muster: Die Idee vom "gerechten Krieg" und das "Framing" - d.h. die Interpretation von Ereignissen und Zusammenhängen anhand bekannter Schemata.
"Umweltkommunikation: europäische kulturelle Unterschiede - Ein Vergleich der Umweltberichterstattung in der Tagespresse von vier europäischen Ländern" Bearbeiter: Dott.ssa Sara Nofri (Promotionsprojekt) Das Vorhaben vergleicht durch eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse sowie durch Experterbefragungen die Presseberichterstattung über Umweltthemen in Tageszeitungen unterschiedlicher politischer Richtungen in Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien. Promotionsstipendium derHans-Böckler-Stiftung
Vom Medium zum Thema: Aufkommen und Relevanz von auf das Internet bezogenen Themen im Onlinewahlkampf am Beispiel des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2008 Bearbeiter: Bengt Feil, Dipl.-Pol. (Promotionsprojekt) Moderene Wahlkampfstrategien beinhalten heute selbstverständlich eine starke Onlinekomponente. Dies haben nicht nur die Kampagnen zur Präsidentschaftswahl 2004 und 2008 in den USA sondern auch aktuelle Kampagnen in Deutschland gezeigt. Im US-Wahlkampf 2008 allerdings ist zum ersten mal deutlich ein neues Phänomen des Onlinewahlkampfes aufgetreten: Das Internet hat sich vom Medium für Wahlkampf hin zur Quelle für Themen weiterentwickelt. Konkreter heißt dies, dass eine Reihe von Themen, die zuerst nur in der Onlinecommunity relevant waren, von den Kandidaten aufgegriffen und behandelt worden und darüber hinaus auch von klassischen Medien für sich entdeckt wurden. Beispiele für diese Art von Themen wären „Netzneutralität“ oder „Besteuerung von verschiedenen Internetaktivitäten“. Das Projekt untersucht dieses Phänomen am Beispiel des US-Wahlkampfes 2008 und versucht das Auftreten dieser Themen im Wahlkampf und ihre Relevanz zu klären. Darüber hinaus soll die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Wahlkämpfe in Deutschland geprüft werden.
Online-Kommunikation von Verbänden und Nichtregierungsorganisationen Bearbeiter: Dr. Kathrin Voss Onlinekommunikation ist in der Öffentlichkeitsarbeit nicht wegzudenken. Das gilt auch für die Kommunikationsaktivitäten von Verbänden und Nichtregierungsorganisationen. Gerade diesen bietet der Weg über das Netz viele neue Möglichkeiten, nicht nur mit externen Zielgruppen sondern auch mit den eigenen Mitgliedern zu kommunizieren. Social-Web-Anwendungen bieten dabei auch Chancen auf eine dialogorientiere Kommunikation. Inwieweit Verbände und NGOs diese Möglichkeiten nutze, soll innerhalb einer Studie untersucht werden. Die in dieser Studie erhobenen Daten werden mit Daten aus der 2007 veröffentlichten Studie „Öffentlichkeitsarbeit von Nichtregierungsorganisationen – Mittel,
Ziele, interne Strukturen“ verglichen, um so auch Veränderungen im Zeitverlauf dokumentieren zu können.
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