a) Kriminologische Studienwochen (einwöchiges Vollzeitangebot, Bildungsurlaubsveranstaltung)
b) Kriminologische Weiterbildungsmodule (einsemestriges Angebot gemeinsam mit Vollzeitstudierenden,
Onlinephasen und Präsenztermine)
Zur Zeit sind keine Angebote in Planung.
Zielsetzungen
Bei allen Weiterbildungsangeboten geht es darum, Praktikerinnen und Praktiker mit dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis im Hinblick auf (1) Zusammenhänge zwischen Gesellschaftsstruktur und "abweichendem Verhalten", mit (2) der Analyse des Systems sozialer Kontrolle, mit (3) der Problematik von Tätern und Opfern von Delikten in ihren sozialen Zusammenhängen und (4) der Analyse kriminalpolitischer Entwicklungen, Forderungen und Programmen vertraut zu machen. Alle Veranstaltungen dienen dem Erfahrungsaustausch zwischen Angehörigen verschiedener Berufszweige und der Vermittlung wissenschaftlicher Fragestellungen und Untersuchungsergebnisse mit Anforderungen der Praxis.
Adressaten
Die Angebote richten sich an Berufstätige, die sich durch die Teilnahme wissenschaftlich weiterbilden wollen und die in ihrer beruflichen Praxis mit Problemen der Kriminalität bzw. abweichendem Verhalten konfrontiert werden: also u. a. an Praktikerinnen und Praktiker aus den Bereichen Therapie und Beratung, Sozialmedizin, Polizei, Justiz, Sozialarbeit, Medien und Kommunikation.
Lehr- und Lernformen
Die Veranstaltungen werden teilnehmerorientiert durchgeführt, d. h., dass sowohl die bisherigen Erfahrungen als auch die Bedürfnisse der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Dadurch soll die Möglichkeit bestehen, die berufspraktischen Erfahrungen und Perspektiven sowie das spezifische Wissen in den gemeinsamen Arbeits- und Lernprozess einfließen zu lassen. Der Aufnahme und Verarbeitung berufbezogenen Wissens und Könnens dient auch die vorgesehene Anfertigung von Thesenpapieren und Referaten durch die Teilnehmer/innen.
Leitung/Koordination
Prof. Dr. Sebastian Scheerer / Dr. Bettina Paul, Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg und/oder in der jeweiligen Thematik ausgewiesene WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen.
Universität Hamburg
– Institut für Kriminologische Sozialforschung –
Allende-Platz 1, 20146 Hamburg
Tel.: 040/428 38-3329 / Fax.: 040/428 38-2328
E-Mail: astksek@uni-hamburg.de