Wirtschaft und Betrieb

Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.751

Art der Veranstaltung

Vorlesung

DozentIn

Klaus Heinemann

Titel der Veranstaltung

Einführung in die Organisationssoziologie

Tag, Zeit, Ort

Di 16-18, VMP 5, 0077

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Nach einem Überblick über Gegenstand, Entwicklung und theoretische Konzepte der Organisationssoziologie werden ausgewählte Themen der Organisation (Zielarten, Zielentstehung, Zielwandel, Ziel und Struktur), Elemente der Organisationsstruktur und des Organisationswandels, das Verhältnis von Organisation und Individuum und von Organisation und Gesellschaft soziologisch analysiert (freiwillige Vereinigungen, bürokratische Organisationen, totale Organisationen).

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.756

Art der Veranstaltung

Proseminar

DozentIn

N.N.

Titel der Veranstaltung

Lektürekurs: Norbert Elias

Tag, Zeit, Ort

Do 8-10, AP 1, 104

Vorbesprechungen

 

Beginn

5. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Norbert Elias zählt zu den bedeutenden Soziologen des 20. Jahrhunderts. Ob diese Zuschreibung zutrifft, soll im Rahmen des Seminars auf der Grundlage unterschiedlicher Werke des Autors thematisiert werden. Elias´ theoretische Arbeiten geben einen Einblick in den prozeßhaften Charakter gesellschaftlicher Entwicklungen und dokumentieren u.a. die Herausbildung menschlicher Verhaltensstandards, die Entstehung und Dynamik sozialer Gruppen und die Komplexität von Interaktionsmustern. Der metatheoretische Charakter der Elias´schen Theorien ermöglicht sowohl die Kontrastierung mit soziologischen Ansätzen gleicher Reichweite (Marx, Bourdieu, Luhmann) als auch die Transposition auf "aktuelle" soziologische Fragestellungen.

Literatur

  • Elias, Norbert. Über den Prozeß der Zivilisation II. 21.Aufl.-. Frankfurt a. M. 1997.
  • Elias, Norbert. Was ist Soziologie?, 8.Aufl., Weinheim 1996.
  • Elias, Norbert / Scotson, J. L. Etablierte und Außenseiter, Frankfurt a. M. 1993.

Schein

 


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.761

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Birgit Kuhnert

Titel der Veranstaltung

Qualitätsmanagement im Dienstleistungsunternehmen

Tag, Zeit, Ort

Mo, 10-12, AP 1, 107

Vorbesprechungen

 

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Erfolg und Profil eines Dienstleistungsunternehmens werden zunehmend davon abhängen, welchen Service es bietet. Dabei wird es künftig nicht reichen, einzelne Qualitätsansätze wie etwa die Zertifizierung nach DIN EN ISO 900 ff. zu implementieren. Notwendig ist vielmehr die Integration solcher Ansätze zu einem ganzheitlichen Qualitätsmanagement.

Ziel der Übung ist es, einzelne Qualitätsansätze vorzustellen und gemeinsam ein Qualitätsmanagement-Profil für ein Dienstleistungsunternehmen zu erarbeiten. Hierbei sollen z. B. anhand von Fallstudien, Rollenspielen die Implementationsschwierigkeiten aufgezeigt und Möglichkeiten zu deren Überwindung  diskutiert werden.

Literatur

Allgemein:

  • Kuhnert, B., Ramme, I: So managen Sie Ihre Servicequalität. Frankfurt a. M. 1998

Weitere vertiefende Literaturhinweise werden in den einzelnen Sitzungen ausgegeben.

Schein

 


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.762

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Nuria Puig

Titel der Veranstaltung

Spanische Gesellschaft im Wandel

Tag, Zeit, Ort

Mi 12-17, AP 1, 109

Vorbesprechungen

 

Beginn

16. Juni 2000

Teilnahmebedingungen

Abgeschlossenes Vorexamen; spanische Sprachkenntnisse erwünscht, aber nicht Voraussetzung.

Inhalt und Arbeitsform

Wie kann man erklären, daß Spanien, das in den 60er Jahren nicht in der Lage war, der gesamten aktiven Bevölkerung eine Erwerbstätigkeit zu bieten (mit der Folge, daß viele Spanier in andere Länder emigrierten) 30 Jahre später im Rahmen der europäischen Integration die Maastricht-Kriterien erfüllen konnte? Welche Veränderungen haben sich in diesem Land innerhalb der letzten 25 Jahre vollzogen und wie wurde mit diesem Wandel ein schweres historisches Erbe überwunden? Dieses Erbe nämlich bestand aus einer sozialen Struktur und einer wirtschaftlichen Entwicklung, die eine durchgreifende industrielle Revolution und die Entfaltung eines unternehmerischen Bürgertums im Gegensatz zu den Ländern im Norden Europas verhinderte. Im Laufe des Seminars werden jene Elemente vorgestellt, die es erlauben, aufgrund der Ergebnisse aktueller Untersuchungen diese zwei Fragen zu beantworten.

Im ersten Teil des Seminars werden historische Entwicklungen analysiert - beginnend mit dem XV. Jahrhundert bis zum Übergang zur Demokratie (1975-1983) - die die Besonderheiten der sozialen und ökonomischen Struktur des Landes erklären können. Die aktuelle Situation des Landes wird mit folgenden Merkmalen gekennzeichnet: Die Rolle des Staates und die Beziehungen zu den verschiedenen sozialen Agenten; die Unterschiede in den Regionen und ihre Bedeutung für das Leben des Landes; die Entwicklung der Wirtschaft, der Familie; die Beziehung zwischen den Geschlechtern; Lebensstile der verschiedenen Altersgruppen; Stadtentwicklung und die Gemeinsamkeiten der Kultur wie die Verbindung durch den Glauben und die Art, wie soziale Beziehungen gepflegt werden (Werte, Freizeit, Sport etc.).

Literatur

  • BERNECKER, Walter L., OEHRLEIN, Josef (Hrsg.) 1993: Spanien heute: Politik, Wirtschaft und Kultur. Frankfurt/Main: Vervuert.
  • ELLIOT, J.H. (Hrsg.) 1991: Die spanische Welt: Geschichte, Kultur, Gesellschaft. Freiburg i. Breisgau: Herder.
  • GRAHAM, Helen, LABANYI, Jo (Hrsg.) 1995: Spanish cultural studies: an introduction; the struggle for modernity. Oxford: Oxford University Press.
  • KERN, Robert W., 1995: The regions of Spain: a reference guide to history and culture. Westport/Conn.: Greenwood Press.
  • KNAPP, Hans Martin, 1992: Sprache zwischen Diktatur und Demokratie: euphemistische Strategien im spanischen Demokratisierungsprozeß (1972-1982). Frankfurt/Main: Lang.
  • REHER, Davin Sven, 1997: Perspectives on the family in Spain, past and present. Oxford: Clarendon Press.

Schein

Vortrag und Hausarbeit


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.766

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Rolf v. Lüde / Mark Nerlich

Titel der Veranstaltung

Neue Formen von Beschäftigungsverhältnissen und Qualifikationserfordernissen in der Teledienstleistungsbranche

Tag, Zeit, Ort

Di 12-14, AP 1, R. 104

Vorbesprechungen

Anmeldung bei Frau Fischer, AP 1, R. 343

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Mit der Durchsetzung der modernen IuK-Technologien ist ein tiefgreifender gesellschaftlicher Wandel  verbunden, der sich im wirtschaftlichen Bereich durch einen Strukturwandel von einer Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft ausdrückt. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Bandbreite von Dienstleistungen, die unter Einsatz verschiedenster IuK-Technologien und immer unterschiedlicheren Arbeitsorganisationsformen für immer verschiedenartigere Absatzmärkte produziert werden, stellt sich u.a. die Frage, ob mit der Expansion des tertiären Sektors eine erhöhte qualifikatorische Polarisierung des Arbeitsmarktes verbunden ist. Am Beispiel der Teledienstleistungsbranche soll untersucht werden, welche Konsequenzen der Einsatz von IuK-Technologien als Rationalisierungs- und Organisationsmedium für die Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse und den damit verbunden Qualifikationsanforderungen hat. Ausgangsthese ist, dass die Dynamisierung von Innovationsprozessen die Notwendigkeit zur Reformulierung von Qualifikations- u. Produktionsprozessen begründet.

Literatur

Vorbereitungsmöglichkeit : siehe Internet / Aushang

Schein

Mittelseminarschein bei regelmäßiger Teilnahme und Referat sowie Hausarbeit


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.768

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

N.N.

Titel der Veranstaltung

Technik in Organisationen: Zur Funktion, Bedeutung und den Folgewirkungen der Verwendung von Technik in Organisationen

Tag, Zeit, Ort

Mo 8-10, AP 1, 104

Vorbesprechungen

 

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, Übernahme eines Referates

Inhalt und Arbeitsform

Welche Bedeutung hat "die Technik" in unterschiedlichen Organisationstypen, welche Konsequenzen hat der Umgang mit Technik für die Organisationsmitglieder, und welche Voraussetzungen der Technikverwendung sind notwendig? Im Kontext des Seminarthemas ergeben sich eine Vielzahl von Fragestellungen, die auf unterschiedlichen Betrachtungsebenen (Organisations- vs. Individualperspektive, rationale vs. emotionale Bewertungsmuster etc.) diskutiert werden. Im ersten Teil des Seminars werden zunächst techniksoziologische Grundlagentexte behandelt, um im zweiten Teil die Entstehung, Veränderung und Folgewirkungen von Techniken in organisationssoziologischen Kontexten zu thematisieren.

Literatur

  • Braun, I. Technik ohne Grenzen. Frankfurt a. M. 1994.
  • Joerges, B. Technik, Körper der Gesellschaft: Arbeiten zur Techniksoziologie. Frankfurt a. M. 1996.
  • Rammert, W. Technik aus soziologischer Perspektive: Forschungsstand, Theorieansätze, Fallbeispiele; ein Überblick. Opladen 1993.
  • Türk, K. Neuere Entwicklungen in der Organisationsforschung: Ein Trend Report. Stuttgart 1989.

Schein

Mittelseminarschein


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.771

Art der Veranstaltung

Empirisches Praktikum I

DozentIn

Klaus Heinemann

Titel der Veranstaltung

Technik im Alltag

Tag, Zeit, Ort

Di 8-12, AP 1, 138

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

Anmeldung bei Frau Fischer, AP 1, R. 343

Max. Teilnehmerzahl 40 Personen.

Inhalt und Arbeitsform

Technik im Alltag umfaßt das breite Spektrum von Haushalts-, Konsum-, Wohn-, Mobilitäts-, Freizeit-, Kommunikations- und Meßtechnologien. Die Art ihrer Entwicklung, Gestaltung und Produktion folgt kulturellen, rechtlichen, institutio-nellen, politischen etc. Vorgaben, ist also selbst ein sozialer Prozeß; ihre Nutzung hat vielfältige Konsequenzen für soziales Verhalten und Handlungsoptionen, für soziale Strukturen und institutionelle Ordnungen etc.; sie erfahren unterschiedliche Funktions- und Bedeutungszuweisungen; schließlich löst sowohl die Technikgenese als auch die Techniknutzung vielfältige nichtintendierte Nebenwirkungen aus. Diese Zusammenhänge sollen in diesem Praktikum ergründet werden. Dazu werden im ersten Teil verschiedene theoretische Konzepte einer Soziologie der Technik im Alltag aufgearbeitet. Dabei werden drei verschiedene Zugangsweisen unterschieden: Technik als Umwelt gesellschaftlicher Entwicklung; Technik als gesellschaftliches Projekt und Technik als soziale Institution.

Literatur

Forts. : Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit den Teilnehmern die Fragen erarbeitet, die in dem Praktikum untersucht werden sollen. Ebenso geht es um die Auswahl der Technologien, an denen beispielhaft diese Fragen zu beantworten sind.

Der weitere Gang folgt der Systematik empirischer Untersuchungen: Definitionen, Hypothesenbildungen, Ausarbeitungen der Erhebungsinstrumente, Datenerhebung und -auswertung bis zur Erstellung des Abschlußberichts. Die Teilnehmer werden also an allen Phasen empirischer Forschung aktiv mitarbeiten; es ist angestrebt, möglichst viele Instrumente der Datenerhebung (Befragung, Inhaltsanalyse, Beobachtung) einzusetzen.

Schein

Nach erfolgreicher Teilnahme (Praktikumsbericht) des zweiten Teils des empirischen Praktikums im WS 2000/2001.


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.781

Art der Veranstaltung

Oberseminar

DozentIn

Rolf v. Lüde / Daniel Moldt

Titel der Veranstaltung

Analyse und Modellierung von Verhalten u. Entscheidungen in öffentlich-rechtlichen Organisationen

Tag, Zeit, Ort

Di 8-10, AP 1, 104

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Die Forschungsfrage, mit der sich dieses Seminar auseinandersetzen wird, lautet: Wie lässt sich Handeln und Entscheiden in öffentlich-rechtlichen Organisationen beschreiben und erklären? Ziel ist, die Bedingungen und Gründe typischer Ineffizienzen bzw. typischen Entscheidungsversagens öffentlicher Verwaltungen aufzudecken. Diesem Ziel werden wir uns mit sozionischen Mitteln nähern. Sozionik ist eine recht junge Forschungsrichtung, in der Soziologie und Informatik gemeinsam an bestimmten Problemen arbeiten  wie etwa am Vergleich künstlicher und sozialer Systeme. Auf soziologischer Seite werden wir uns (a) mit Organisationstheorien auseinandersetzen, die sich auf Entscheidungsverhalten beziehen, und (b) mit ausgewählten allgemeinen Sozialtheorien, die uns helfen sollen, die Organisationstheorie soziologisch zu fundieren. Daneben werden informatische Modellierungstechniken (Petrinetze) und Modelle (Multi-Agenten-Systeme) eine Rolle spielen. Interesse an undogmatischer theoretischer Denkarbeit und Theorieentwicklung.

Literatur

 

Schein Oberseminarschein: Spezielle Soziologie
- Regelmäßige Teilnahme
- Referat und Hausarbeit

Web Seite

zum Oberseminar


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.786

Art der Veranstaltung

Forschungsseminar

DozentIn

Klaus Heinemann

Titel der Veranstaltung

Kolloquium

Tag, Zeit, Ort

Mo 16-18, AP 1, 109

Vorbesprechungen

 

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Im Kolloquium sollen Fragestellungen, Konzeptionen sowie theoretische und methodische Probleme bei geplanten und laufenden Forschungsprojekten, Diplomarbeiten und Dissertationen aus dem Schwerpunkt "Wirtschaft und Betrieb" behandelt werden.

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Wirtschaft und Betrieb

Nummer der Veranstaltung

05.787

Art der Veranstaltung

Forschungsseminar

DozentIn

Rolf v. Lüde

Titel der Veranstaltung

Forschungskolloquium

Tag, Zeit, Ort

Mo 16-18, AP 1, 104

Vorbesprechungen

 

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

Diplomandinnen und Diplomanden, Examenskandidatinnen und -kandidaten

Inhalt und Arbeitsform

Im Kolloquium werden Fragestellungen, Konzeptionen sowie methodische und theoretische Probleme von geplanten Forschungsprojekten, Diplomarbeiten und Dissertationen aus dem Schwerpunkt "Wirtschaft und Betrieb" behandelt.

Literatur

 

Schein

 



Letzte Änderung: 17.02.2000(Stefan Cordes)

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