Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.606

Art der Veranstaltung

Proseminar

DozentIn

Eva Barlösius

Titel der Veranstaltung

Einführung in die Jugendsoziologie

Tag, Zeit, Ort

Do 12-14, AP 1, 245

Vorbesprechungen

 

Beginn

5. April 2000

Teilnahmebedingungen

Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit wird erwartet.

Inhalt und Arbeitsform

In dem Seminar werden sowohl theoretische Texte als auch neuere empirische Untersuchungen zum Thema Jugend gelesen. Im Zentrum soll die Frage stehen, ob der Begriff "Generationsgestalt" (Fend) tauglich ist, aktuelle Ausdrucksformen von Jugend zu beschreiben.

Literatur

  • Shell-Jugendstudie 2000, Opladen: Leske und Budrich 2000
  • 10. Kinder-und Jugendbericht, hrsg. v. d. Bundesregierung, Bonn 1998
  • Helmut Fend: Sozialgeschichte des Aufwachsens. Bedingungen des Aufwachsens und Jugendgestalten im zwanzigsten Jahrhundert, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1990

Schein

Referat und schriftliche Ausarbeitung


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.611

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Patricia Tamara Alleyne-Dettmers

Titel der Veranstaltung

Migration and Ethnicity: Gender / Diaspora Communities and Nationalism

Tag, Zeit, Ort

Mi 10-12, AP 1, 109

Vorbesprechungen

 

Beginn

5. April 2000

Teilnahmebedingungen

Diese Übung wird auf Englisch abgehalten !

Inhalt und Arbeitsform

The course examines some of the issues pertaining to the construction of political and cultural identities by global diaspora communities. The course will discuss how Caribbean women fared during the period of European contact and how modern Caribbean women - as they migrate across the globe - are forging transnational identities in the aftermath of colonization.

The notion of nationalism and ethic marginalization would be discussed in the process to provide a deeper understanding of the social and cultural causes and consequences of human migration world wide.

Literatur

  • Gilroy, P. (1978): There ain't no Black in the Union Jack, London: Hutchinson
  • Hall, S (1991): Myths of Caribbean Identity. The Walter Rodney Memorial Lecture (preface Alistaire Hennessey) Warwick University
  • Hall, S. Held D & Mc Grew, T. (1992): Modernity & its Futures, Cambridge: Polity Press.
  • Spicak, G. (1987): In other Worlds: Essay in Cultural Politics. New York: Methuen

Schein

Teilnahmeschein


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.612

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Bettina Hoeltje

Titel der Veranstaltung

Sexualität im Focus sozialwissenschaftlicher Forschung und pädagogischer Bemühungen

Tag, Zeit, Ort

Do 10-12, AP 1, 107

Vorbesprechungen

keine

Beginn

6. April 2000

Teilnahmebedingungen

keine

Inhalt und Arbeitsform

Ich möchte mich mit dem sozialen Wandel der Sexualität in den westlichen Industriegesellschaften in den letzten ca. 40 Jahren beschäftigen: mit der Entwicklung von der sog. "sexuellen Revolution" der 60er und 70er Jahre hin zum "Verschwinden der Sexualmoral" und zur "Verhandlungsmoral" (Gunter Schmidt,1998). Wir werden uns hierzu soziologische Überlegungen ansehen u.a. von H. Schelsky (1955), A. Giddens (1993), Z. Baumann (1997) als auch empirische Zeitvergleiche zum Sexualverhalten bei Jugendlichen und Studenten (BRD und DDR).

Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Frage, wie Sexualität als Gegenstand pädagogischer Bemühungen in Sexualkundeunterricht und AIDS-Prävention in der Schule konstruiert wird und wir werden uns mit der Frage befassen: Unterricht in Sexualität - geht das?

Arbeitsform: Referate und Diskussion im Plenum

Literatur

u.a.

  • Ulrich Clement (1986) Sexualität im sozialen Wandel. Eine empirische Vergleichsstudie an Studenten 1966 und 1981. Ferd. Enke Verlag, Stuttgart.
  • Anthony Giddens (1993) Wandel der Intimität. Sexualität, Liebe und Erotik in den modernen Gesellschaften. Fischer, Frankf. a. Main.
  • Gunter Schmidt (1998) Sexuelle Verhältnisse. Über das Verschwinden der Sexualmoral, Rowohlt, Reinbek.
  • Gunter Schmidt (1993) (Hrsg.) Jugendsexualität. Sozialer Wandel, Gruppenunterschiede, Konfliktfelder. Ferd. Enke Verlag, Stuttgart.

Schein

 


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.616

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Eva Barlösius

Titel der Veranstaltung

Grundprobleme einer Kultursoziologie körperbezogener Tätigkeiten und Lebensbereiche - aus der Perspektive der Gender-Studies

Tag, Zeit, Ort

Do 14-16, AP 1, 107

Vorbesprechungen

 

Beginn

6. April 2000

Teilnahmebedingungen

Regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zur Mitarbeit wird erwartet

Inhalt und Arbeitsform

Es gibt ganze Tätigkeits- und Lebensbereiche des Menschen wie Essen, Trinken und Schlafen, die von der Soziologie weitgehend ausgeblendet werden, obschon doch  bekanntlich jeder Mensch sich ernähren und schlafen muß, um leben zu können. Der Körper insgesamt, seine physische Bedürftigkeit, seine kulturelle und soziale Offenheit, seine Wahrnehmungsfähigkeit und sinnliche Gestalt sind in der Soziologie beinahe Anathemen. Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen wie Georg Simmel, Michel Foucault, Norbert Elias und Pierre Bourdieu. Bei der Mehrzahl der großen soziologischen Theorien wird man jedoch über den Körper, immerhin die Voraussetzung menschlichen Lebens und damit der Gesellschaft, nicht viel finden. Gerade diese körperbezogenen Tätigkeiten und Lebensbereiche tragen jedoch wesentlich zur Konstituierung des Geschlechterverhältnisses bei. Dieser Aspekt wird im Zentrum des Seminars stehen.

Literatur

  • Irene Dölling, Beate Krais, P. Gisler: Ein alltägliches Spiel. Geschlechterkonstruktion in der sozialen Praxis, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997
  • Eva Barlösius: Soziologie des Essen. Soziologische Grundlagentexte. Weinheim: Juventa 1999
  • Ulrieke Maschewsky-Schneider: Frauen sind anders krank. Weinheim: Juventa 1997

Schein

Referat und schriftliche Ausarbeitung


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.617

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Ingrid N. Sommerkorn-Abrahams

Titel der Veranstaltung

Migration und Geschlecht

Tag, Zeit, Ort

Mi. 8-10, AP 1, R. 245

Vorbesprechungen

 

Beginn

5. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

In der klassischen Migrationssoziologie gilt der männliche Migrant als Prototyp der Migranten; Geschlechtszugehörigkeit der Zugewanderten wird kaum thematisiert. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung von Frauen als Akteurinnen sowie Geschlechterverhältnisse im Migrationskontext näher zu erforschen.

Literatur

  • Simone Prodolliet: Spezifisch weiblich: Geschlecht und Migration. In: Zeitschrift für Frauenforschung, 17. Jg., H. 1 & 2 (1999): 26-42.
  • Martina Schöttes/Annette Treibel: Frauen - Flucht - Migration. Wanderungsmotive von Frauen und Aufnahmesituation in Deutschland. In: Ludger Pries (Hg.): Transnationale Migration. Soziale Welt, Sonderband 12. Baden-Baden: Nomos 1997: 85-117.

Schein

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: kontinuierliche, aktive und einsatzbereite Mitarbeit.  Vorbereitung einer Plenumssitzung in   Kleingruppenarbeit. Hausarbeit


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.621

Art der Veranstaltung

Empirisches Praktikum I

DozentIn

Marianne Pieper mit Stefanie Gräfe und N.N.

Titel der Veranstaltung

Subjektkonstitutionen unter Bedingungen von Marginalisierung

Tag, Zeit, Ort

Fr 10-14, AP 1, 245

Vorbesprechungen

Anmeldung bei Frau Christine Fischer, AP 1, R. 304, Tel. 42838- 3810

bzw. in meinen Sprechstunden bis zum 15.3.2000

Vorbesprechung: Montag, den 27.3.2000, 18-20.00, AP 1, Raum 245

Beginn

7. April 2000

Teilnahmebedingungen

Abgeschlossenes Grundstudium

Inhalt und Arbeitsform

Subjektpositionen sind sowohl Effekte von Diskursen als auch von organisierten institutionalilsierten Strukturen. Das bedeutet, dass die miteinander verschränkten Positionen - wie Geschlechter, Klassen bzw. soziale Lagen, Ethnizitäten, sexuelle Orientierungen usw. durch Prozesse sozialer Strukturierungen immer wieder erneut (re-) produziert werden und als Effekte soziale Ungleichheit erzeugen. Bei diesen theoretischen Ausgangsüberlegungen setzt das empirische Praktikum an.

Es geht um die Frage, wie im Feld von Sozialhilfe und in Interaktionen mit Institutionen sozialer Sicherung Subjektpositionierungen stattfinden und welche konkreten Auswirkungen diese auf die Lebenssituation der Betroffenen haben. Geplant ist die Untersuchung der verschiedenen Gruppen von AkteurInnen in diesem Bereich: EmpfängerInnen von Sozialhilfe und AkteurInnen der Institutionen. Dabei werden verschiedene Methoden empirischer Sozialforschung Anwendung finden: Fragebogenerhebungen, ethnographische Verfahren, narrative Interviews.

Literatur

Zum Beginn  des Semesters steht ein Reader als Kopervorlage im "Copyteam" (Grindenlhof) zur Verfügung.
Das Seminarprogramm ist hier abrufbar.

Schein

Regelmäßige Teilnahme; Beteiligung an der

Datenerhebung und -analyse sowie an der

Fertigstellung eines Abschlußberichtes.


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.631

Art der Veranstaltung

Oberseminar

DozentIn

Ingrid N. Sommerkorn-Abrahams

Titel der Veranstaltung

Soziologie der Generationsbeziehungen

Tag, Zeit, Ort

Di. 12-14, AP 1, R. 245

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

In unserer älter werdenden Gesellschaft hat ein Kernthema der Sozialisationsforschung - das der Generationsbeziehungen - eine besondere Aktualität. In diesem Oberseminar sollen zum einen soziologische Klassiker unter der Perspektive gelesen werden, wieweit sie für heutige Problemlagen (noch) Aussagewert haben. Zum anderen soll das intergenerationelle Transfergeschehen an ausgewählten gesellschaftlichen Praxisfeldern von den Studierenden untersucht werden. Näheres wird auf der ersten Sitzung besprochen.

 

Literatur

Karl Mannheim: Das Problem der Generationen. In: Kölner Vierteljahreshefte für    Soziologie, 7 (1928/29), S. 157-185 und S. 329-330. (Auch abgedruckt in: Ludwig von Friedeburg (Hg.): Jugend in der modernen Gesellschaft. Köln/Berlin: Kiepenheuer & Wilsch 1966, S. 23-48.)

Rosemarie Nave-Herz: Jugend: Historische Gestalt, Generation. In: Markefka/Nave-Herz (Hg.): Handbuch der Familien- und Jugendforschung, Bd. II. Neuwied: Luchterhand 1989, S. 135-144.

Schein

kontinuierliche, aktive und einsatzbereite Mitarbeit, Vorbereitung einer Plenumssitzung in Kleingruppenarbeit. Hausarbeit


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.636

Art der Veranstaltung

Forschungsseminar

DozentIn

Marianne Pieper

Titel der Veranstaltung

Zur sozialen Konstruktion von Körpern, Geschlechtern und Identitäten

Tag, Zeit, Ort

Mo 16-20, VMP 5, 0077, 2 - Forschungswerkstätten 14 tg. / wöchtl.

Vorbesprechungen

Persönliche Anmeldung in meiner Sprechstunde

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Forschungswerkstatt zur sozialen Konstruktion von Körpern, Geschlecht und Identitäten

In dieser interdisziplinär besetzten Forschungswerkstatt werden empirische Qualifikationsprojekte (Diplom-, Magister-, Dissertations- und Habilitationsvorhaben) bearbeitet, die im Bereich der Grounded Theory angesiedelt sind. Ziel der Forschungswerkstatt ist es, diese Projekte während des gesamten Forschungsprozesses zu begleiten. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit steht vor allem die Analyse der erhobenen Daten (Textmaterialien wie z.B. Interviews und Beobachtungsprotokolle). Bei den TeilnehmerInnen setzt dies die Bereitschaft zur verbindlichen und kontinuierlichen Mitarbeit und zum Lesen und Bearbeiten nicht unerheblicher Textmengen voraus.

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Sozialisation/Erziehungsinstitutionen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.637

Art der Veranstaltung

Forschungsseminar

DozentIn

Ingrid N. Sommerkorn-Abrahams

Titel der Veranstaltung

Examenskolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden, Diplomandinnen und Diplomanden sowie Magisterabschlüsse

Tag, Zeit, Ort

Di 14-16, AP 1, R 245

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Vorstellung und Diskussion laufender Abschlußarbeiten (Diplom, Magister, Staatsexamen, Promotion). Für diese prüfungsorientierten Arbeitsvorhaben muß rechtzeitig ein Papier vorgelegt werden, so daß die Diskussionen im Forschungskolloquium gut vorbereitet und projektorientiert geführt werden können.

Festlegung des Arbeitsprogramms, zu dem auch die Lektüre übergeordneter theoretischer Literatur gehören wird, in der ersten Sitzung am 4. April 2000.

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

 

Nummer der Veranstaltung

05.641

Art der Veranstaltung

Forum zwischen Wissenschaft und Praxis

DozentIn

Ingrid N. Sommerkorn-Abrahams

Titel der Veranstaltung

Qualitätskontrollen - Leistungsverbesserung in der Schule: Aktuelle bildungspolitische Diskussionen.  LINT

Tag, Zeit, Ort

Dienstags (3-wöchentlich) 17-19.45 Uhr, AP 1, R. 106

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Das Netzwerk LINT ist ein Forum der Kooperation zwischen Wissenschaft, Praxis und (Bildungs-)Politik, in dem aktuelle bildungs- und geschlechterpolitische Themen diskutiert und erarbeitet werden.
Das Netzwerk LINT ist ein offener Arbeitskreis, in dem neben Studierenden auch Behördenvertreter/innen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Politiker/innen zu wechselnden Themen sowie zu Erfahrungs- und Informationsaustausch zusammen kommen.
Seit den Ergebnissen der internation. Vergleichsstudie zu mathem.-naturwiss. Basiskompetenzen (TIMSS), bei denen deutsche Schulen einen relativ niedrigen Rangplatz erhielten, wird die Institution Schule von der Bildungspolitik zur erhofften Leistungsverbeserung zu verschärften Qualitätskontrollen angehalten.
Studierende haben hier Gelegenheit, Vertreter/innen aus Praxisfeldern kennenzulernen und aktuelle bildungspolitische Fragestellungen zu diskutieren.

Literatur

 

Schein

Kontinuierliche Teilnahme, Präsentation im Plenum und Anfertigung einer qualifizierten Hausarbeit in Absprache mit der Seminarleiterin


Letzte Änderung: 29.03.2000(Stefan Cordes)

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Universität - Fachbereiche - Institut für Soziologie
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