Allgemeine Soziologie

Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.521

Art der Veranstaltung

Vorlesung

DozentIn

Gabriele Klein

Titel der Veranstaltung

Soziologie der Kultur I

Tag, Zeit, Ort

Mo 14-16, Phil G

Vorbesprechungen

 

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Die Vorlesung widmet sich dem Verhältnis von Gesellschaftstheorie und Kulturanalyse und -kritik und fokussiert den Stellenwert von Kultur in verschiedenen soziologischen Theorien.
Die Vorlesung ist als eine Einführung gedacht. Sie ist über zwei Semester konzipiert.
Das erste Semester beschäftigt sich mit den kultursoziologischen Überlegungen soziologischer Klassiker wie Georg Simmel, Max Weber, Alfred Weber, Norbert Elias und der "Kritischen Theorie".

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.531

Art der Veranstaltung

Proseminar

DozentIn

Eva Barlösius

Titel der Veranstaltung

Neuere Theorien sozialer Ungleichheit

Tag, Zeit, Ort

Fr 10-12, 138

Vorbesprechungen

 

Beginn

7. April 2000

Teilnahmebedingungen

Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit wird erwartet.

Inhalt und Arbeitsform

Das Seminar gliedert sich sich in zwei Abschnitte. Im ersten Teil werden alte-neue theoretische Problembestände thesenförmig vorgestellt, um ein "Register" zu erstellen, nach welchem im Anschluß drei ausgewählte Ungleichheitstheorien vorgestellt werden. Erstens die Etablierten-Außenseiter-Figuration von Norbert Elias: Soziale Ungleichheit als Resultat von Machtungleichgewichten. Zweitens die Zentrum-Peripherie-Metapher von Reinhard Kreckel, die eine "Kräftekonzentration" bei zentralen Lagen und eine "Kräftezersplitterung" bei peripheren Lagen behauptet. Drittens die Habitus- und Feldtheorie von Pierre Bourdieu, der mit dem Begriff der  "Komplizenschaft zwischen Habitus und Feld" genauer erfassen kann, wie die Machtbündelungsprozesse ablaufen.

Literatur

  • Norbert Elias, John L. Scotson: Etablierte und Außenseiter. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992
  • Reinhard Kreckel: Politische Soziologie sozialer Ungleichheit. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1990
  • Pierre Bourdieu: Sozialer Raum und "Klassen". Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1985

Schein

Referat und schriftliche Ausarbeitung


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.541

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Eckard Bolsinger

Titel der Veranstaltung

Soziologische Macht- und Herrschaftstheorien

Tag, Zeit, Ort

Mo 10-12, AP 1, 109

Vorbesprechungen

in der ersten Sitzung

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Seit ihren Anfängen hat die politische Soziologie in der Analyse von Macht und Herrschaft eine ihrer zentralen Aufgaben gesehen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die gemeinsame Lektüre klassischer und aktueller Beiträge zur Herrschafts- und Machtsoziologie, wie zum Beispiel Weber, Michels, Elias, Parsons, Dahrendorf, Luhmann, Poulantzas, Miliband, Bourdieu, Foucault, Mann u.a. Anhand dieser Ansätze sollen zentrale Problembereiche diskutiert werden: die Pluralität von Machtdefinitionen, Aufhebbarkeit oder Universalität von Herrschaft, die Formen und Quellen von Macht, die herausgehobene Rolle der physischen Gewalt, die Legitimität von Herrschaft, Akteurs- oder Strukturperspektive etc. Das besondere Interesse gilt der Frage nach den Macht- und Herrschaftsstrukturen in modernen Gesellschaften.

Literatur

  • Heinrich Popitz: Phänomene der Macht. Autorität, Herrschaft, Gewalt, Tübingen 1986 (begrifflich klarer Standardtext)
  • Steven Lukes (Hg.): Power, Oxford 1986 (Reader mit zentralen Primärtexten)
  • Peter Imbusch (Hg.): Macht und Herrschaft. Sozialwissenschaftliche Konzeptionen und Theorien, Opladen 1998 (Reader über diverse Theorieansätze)
  • Claus Rolshausen: Macht und Herrschaft, Münster 1997 (Überblicksdarstellung)

Schein

Anfertigen von reading reports


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.542

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Karlheinz Kiehn

Titel der Veranstaltung

Zur leibphänomologischen Erfahrung von Atmosphären im Zusammenhang von Leib und Gefühl

Tag, Zeit, Ort

Fr 12-14, AP 1, 138

Vorbesprechungen

 

Beginn

7. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Der Gegenstand der Sozialwissenschaft, das Soziale, wird vor seinen abstrakt-begrifflichen Fassungen atmosphärisch erfahren und vermittelt. Wer sich Atmosphären aussetzt, fühlt schnell, wie sie uns "zum Guten wie zum Schlechten" in sich hineinziehen, unser Gleichgewicht bedrohen und fühlt sich aufgefordert, bei der theoretischen Fassung des Sozialen diesen unwillkürlich und autoritär gefühlten Atmosphären wird der Gegenstand der Sozialwissenschaften in beunruhigender Weise offen gehalten.

Solche Offenheit heißt, die am eigenen Leib wahrgenommenen atmosphärischen Gefühle begrifflich so umzusetzen, daß die von ihnen präsentierten Gegenstände der sozialwissenschaftlichen Arbeit unseren vielfältigen Erfahrungen beim praktisch-unmittelbaren Eintauchen in das soziale Leben standhalten.

In der Veranstaltung geht es, anhand leibphänomenologischer Texte zum Verhältnis unserer leiblichen und gefühlshaften Sozialerfahrung, um die begriffliche Erfassung von "sozialen Atmosphären" oder  Situationen, die persönlich-lebenspraktischen Erfahrungen und allgemeinen Ansprüchen gleichermaßen gewachsen sind.

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.543

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Rainer Waßner

Titel der Veranstaltung

Öffentliche Meinung bei Tönnies und Habermas

Tag, Zeit, Ort

Do 10-12 AP 1, 108

Vorbesprechungen

 

Beginn

06. April 2000

Teilnahmebedingungen

Regelmäßige Mitarbeit

Inhalt und Arbeitsform

Zwei bedeutende soziologische Konzeptionen von Öffentlicher Meinung sollen in ihren wesentlichen Grundzügen gemeinsam in Lektüre, Referaten und Gesprächen erarbeitet und erörtert werden.

Literatur

Tönnies, Ferdinand: Kritik der Öffentlichen Meinung, 1922, Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit, 1965 Beide Titel sind in der Seminarbibliothek vorhanden.

Schein

n.V.


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.544

Art der Veranstaltung

Übung

DozentIn

Pamela Kerschke-Risch

Titel der Veranstaltung

Anwendungsbereiche der Rational-Choice-Theorie: Möglichkeiten und Grenzen

Tag, Zeit, Ort

Do 12-14, AP 1, 108

Vorbesprechungen

 

Beginn

5. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Seit den 70er Jahren wird die Rational-Choice-Theorie, deren Anfänge in den Wirtschaftswissenschaften liegen, in weiter entwickelter Form zunehmend zur Erklärung menschlichen Handelns angewandt. Dies hat auf der einen Seite zu einem regelrechten Anwendungsboom, andererseits aber auch zu der erbitterten Kritik geführt, daß Handlungen und Entscheidungen nicht nur nach ökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten getroffen und durch diese Theorie daher nicht oder nur unzureichend erklärt werden können.
In der Lehrveranstaltung sollen neben der historischen Entwicklung von der rein ökonomischen zur soziologischen Theorie vor allem die Möglichkeiten und Grenzen in den praktischen Anwendungsbereichen wie Kriminalität, Kinderwunsch, Umweltverhalten und politischem Protest diskutiert werden.

Literatur

KUNZ, Volker, 1997: Theorie rationalen Handelns. Konzepte und Anwendungs-probleme. Opladen: Leske + Budrich

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.561

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Michael Huber

Titel der Veranstaltung

Digitaler Kapitalismus und demokratische Mitbestimmung

Tag, Zeit, Ort

Mo 12 - 14 Uhr, AP 1, 104

Vorbesprechungen

Do, 3. Februar 2000, 13 - 14 Uhr, AP 1,  138

Mo, 20. März 2000 11 - 12 Uhr, AP 1,  138

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

keine

Inhalt und Arbeitsform

Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie Aktienbesitzer durch das Internet Kontrolle über Börsenentwicklungen ausüben können. Dabei interessiert uns, wie Vertrauen in Informationsquellen über Börsen- und Aktienentwicklungen ensteht, aber auch wie Aktienbesitzer in diese Entwicklungen jenseits der Option Kaufen / Verkaufen eingreifen können.  An einem konkreten Beispiel wird rekonstruiert, wie  sich share holder zu einem organisationsähnlichen Gebilde zusammenzuschließen und so globale Prozesse zu beeinflussen versuchen.

Neben der Lektüre soziologischer und wirtschaftswissenschaftlicher Texte sollen explorative Untersuchungen anhand von bereits erhobenen Datensätzen unternommen werden.

Literatur

  • Rainer Kuhlen (1999) Die Konsequenzen der Informationsassistenten. Was bedeutet informationale Autonomie oder wie kann Vertrauen in elektronische Dienste in offenen Informationsmärkten gesichert werden? Frankfurt / Main: Suhrkamp

Schein

Voraussetzungen für Mittelseminarschein:
Seminarreferat (mündliche und schriftliche, ausgearbeitete Fassung)


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.564

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Max Miller

Titel der Veranstaltung

Systemtheorie

Tag, Zeit, Ort

Do 16-18, AP 1, 104

Vorbesprechungen

Do, 3. Februar 2000, 13-14 Uhr, AP 1, 138

Mo, 20. März 2000, 11-12 Uhr, AP 1, 138

Beginn

6. April 2000

Teilnahmebedingungen

abgeschlossenes Grundstudium

Inhalt und Arbeitsform

Das Seminar setzt das Proseminar 'Systemtheorie' vom WS 1999/2000 fort.
Im SS 2000 werden im Ausgang von einer Vorlesung von Niklas Luhmann ('Einführung in die Systemtheorie') folgende Themen behandelt:

  • Der Beobachter
  • Komplexität/Rationalität
  • Zeit
  • Sinn
  • Psychische und soziale Systeme
  • Strukturelle Kopplung, Sprache
  • Kommunikation
  • Doppelte Kontingenz/Struktur/Konflikt

Literatur

Niklas Luhmann: Einführung in die Systemtheorie, 14 Tonbandkassetten, Carl-Auer-Systeme Verlag, Kussmaulstraße 10, 69120 Heidelberg, Tel.: 06221/406412, Fax: 06221/406422

Schein

Voraussetzungen für den Mittelseminarschein:

  • regelmäßige Teilnahme
  • Hausarbeit

Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.565

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Max Miller

Titel der Veranstaltung

Soziologie des Geldes II: G. Simmel, Philosophie des Geldes

Tag, Zeit, Ort

Do 14-16, AP 1, 104

Vorbesprechungen

Do, 3. Februar 2000, 13-14, AP 1, 138

Mo, 20. März 2000, 11-12, AP 1, 138

Beginn

6. April 2000

Teilnahmebedingungen

abgeschlossenes Grundstudium

Inhalt und Arbeitsform

Das Seminar setzt eine Veranstaltungsreihe zum Thema 'Soziologie des Geldes' fort. Im WS 1999/2000 wurde in dieser Veranstaltungsreihe 'Das Kapital' von Karl Marx behandelt. Im Zentrum des Seminars im SS 2000 steht 'Die Philosophie des Geldes' von Georg Simmel.

Die Seminarsitzungen werden durch (in den Semesterferien vorbereitete) Referate eingeleitet.

Literatur

  • Georg Simmel: Philosophie des Geldes (Erstveröffentlichung 1900), Frankfurt: Suhrkamp 1989

Schein

Voraussetzungen für den Erwerb eines Mittelseminarscheines: Seminarreferat (mündliche und schriftliche, ausgearbeitete Fassung)


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.566

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Gerhard Stapelfeldt

Titel der Veranstaltung

Massenarbeitslosigkeit und Neue Armut in der BRD und der EU

Tag, Zeit, Ort

Fr 10-12, AMP 5, 0079

Vorbesprechungen

 

Beginn

7. April 2000

Teilnahmebedingungen

Abgeschlossenes Grundstudium

Inhalt und Arbeitsform

Im Seminar werden die sozialökonomischen Ursachen und die sozialpsychologischen Folgen von Massenarbeitslosigkeit und neuer Armut in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union behandelt.
Die Arbeitslosigkeit und Armut in (West-)Europa soll verglichen werden mit entsprechenden Phänomenen in der "Dritten Welt" (absolute Armut).
Das Seminar bereitet ein empirisches Praktikum im WS 2000/01 zu diesem Thema vor. Im Praktikum geht es um die Verbindung von Gesellschaftstheorie und empirischer Forschung (qualitative Methoden).

Die Teilnahme an diesem Mittelseminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Praktikum.

Literatur

  • Armutsberichte der EU
  • Armutsberichte der Stadt Hamburg
  • W. Hanesch u.a.: Armut in Deutschland. Reinbek bei Hamburg, 1994
  • G. Stapelfeldt: Wirtschaft und Gesellschaft der BRD. Hamburg. 1998

Schein

Mittelseminarschein bei Übernahme eines Referats und einer Hausarbeit


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.567

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Thomas Malsch

Titel der Veranstaltung

Wissenschaftssoziologie als ethnographische Forschung

Tag, Zeit, Ort

Mo 16-18, TU-HH, Geb. 4E Schwarzenbergstr. 95 R. 4.095

Vorbesprechungen

 

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

Interesse am Thema

Inhalt und Arbeitsform

Seit T.S. Kuhn seine bahnbrechende Studie über "Wissenschaftliche Revolutionen" vor gut dreißig Jahren veröffentlichte, ist mehr und mehr konstruktivistisches Ideengut in die Wissenschaftssoziologie eingeflossen. Das hat dazu geführt, dass Wissenschaftssoziologen (z.B. Knorr-Cetina, Latour,Woolgar), ausgerüstet mit den Methoden der Ethnographie, dorthin gingen, wo die Naturwissenschaft gemacht wird: in die Forschungslabore. In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, was sie dort herausgefunden haben, und es soll geklärt werden, inwiefern ethnographische Methoden zu der Erkenntnis beigetragen haben, dass naturwissenschaftliche Entdeckungen "sozial konstruiert" sind.

Literatur

Ein Reader mit Texten und Textauszügen wird auf der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt. Zur Einführung sind die folgenden Bücher geeignet: Karin Knorr-Cetina: Die Fabrikation der Erkenntnis, Suhrkamp (1984), Bruno Latour und Steve Woolgar: Laboratory Life, Sage (1979), 2. Auflage Princeton (1986).

WWW-Adresse:
www.tu-harburg.de/tbg/Deutsch/Lehre/ethno-SSK.html

Schein

Referat plus Hausarbeit


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.571

Art der Veranstaltung

Oberseminar

DozentIn

Gabriele Klein

Titel der Veranstaltung

Anthropologie und Soziologie

Tag, Zeit, Ort

Mo 16-18, AP 1, 245

Vorbesprechungen

Dienstag, 1. Februar 2000 um 18 Uhr in Raum 409, AP 1

Beginn

3. April 2000

Teilnahmebedingungen

abgeschlossenes Grundstudium

Inhalt und Arbeitsform

In diesem Seminar sollen verschiedene Autoren aus dem Feld der Anthropologie (z. B. Arnold Gehlen, Helmut Plessner, Claude Lévi-Strauss, Marcel Mauss) vorgestellt und ihre Bedeutung und ihr Einfluß auf die soziologische Theorie herausgearbeitet werden.

VORBESPRECHUNG verbindlich !
Dienstag, 1. Februar 2000 um 18 Uhr in Raum 409, AP 1

- Vergabe der  Referatsthemen !
- schriftlichen Hausarbeiten sollen bis 1 Wo vor der jeweiligen Seminarsitzung den TeilnehmerInnen vorliegen.

Literatur

 

Schein

Regelmäßige Teilnahme, Referat und schriftliche Hausarbeit


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.572

Art der Veranstaltung

Oberseminar

DozentIn

Gerhard Stapelfeldt

Titel der Veranstaltung

Der Imperialismus: Klassische und Neuere Theorien

Tag, Zeit, Ort

Do 10-12.00, VMP 5, 0079

Vorbesprechungen

 

Beginn

5. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Im Seminar wird zunächst ein Überblick über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Imperialismus gegeben. Außerdem werden die Anfänge imperialistischer Theorie bei F. List behandelt.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die klassischen Theorien von R.Hilferding,   R. Luxemburg und W.I. Lenin.
Zum Abschluß werden "neuere" Imperialismus-Theorien aus Lateinamerika (dependencia-Theorie)diskutiert.

Literatur

  • R. Hilferding: Das Finanzkapital (1910)
  • R. Luxemburg: Die Akkumulation des Kapitals (1913)
  • W.I. Lenin: Der Imperialismus... (1916/17)
  • Zur Vorbereitung: G. Stapelfedt: Geschichte der ökonomischen Rationalisierung, Hamburg. 1998

Schein

Oberseminarschein bei Übernahme eines Referates und einer Hausarbeit


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.573

Art der Veranstaltung

Oberseminar

DozentIn

Tilmann Sutter

Titel der Veranstaltung

Die Entstehung von Neuem als Problem soziologischer Theorien

Tag, Zeit, Ort

Fr 12-16, AP 1, 108       14 tgl.

Vorbesprechungen

 

Beginn

7. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Die Soziologie, insofern sie sich mit Entwicklungs- und Wandlungsprozessen befaßt, steht seit jeher vor der Frage des Neuen: Was kann als Neues gelten (z.B. Neuer sozialer Bewegungen, Neuer Medien)? Wie entsteht Neues? Darüber hinaus kann die Frage des Neuen als Beobachtungsschema benutzt werden, um die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Theorien zu analysieren: In ihrem Aufbau und in ihrer Vorgehensweise sind soziologische Theorien mehr oder weniger prädestiniert, Neues zu entdecken, zu beschreiben und zu erklären. Theorien, die explizit oder auch nur implizit um das Problem der Entstehung von Neuem kreisen und nach Mitteln zur Lösung dieses Problems suchen, kann man als Konstitutionstheorien bezeichnen.

Unter den genannten Gesichtspunkten sollen im Seminar klassische und zeitgenössische soziologische Theorien sowie ausgewählte Themenfelder erarbeitet werden.

Literatur

  • Habermas, Jürgen (1976): Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus. Frankfurt/M.: Suhrkamp, insb. S. 9-48

Schein

Referat mit nachfolgender schriftlicher Ausarbeitung


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.586

Art der Veranstaltung

Lehrveranstaltung f. ExamenskandidatInnen u. DokorandInnen

DozentIn

Klaus Eichner

Titel der Veranstaltung

Forschungsseminar

Tag, Zeit, Ort

Di 18-20, AP 1, 108

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

Bestehendes, geplantes, oder ins Auge gefasstes (Diplom-, Magister-, Staatsexamens-)arbeitsprojekt am Schwerpunkt

Inhalt und Arbeitsform

Diskussion vorgestellter Projekte und damit zusammenhängender Problemstellungen

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.587

Art der Veranstaltung

Lehrveranst. f. ExamenskandidatInnen u. DoktorandInnen

DozentIn

Hermann Korte

Titel der Veranstaltung

Kolloquium für ExamenskandidatInnen

Tag, Zeit, Ort

Di 14-16, AP 1, 106

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

Das Kolloquium ist für diejenigen, die bereits als PrüfungskandidatInnen angenommen sind.

Inhalt und Arbeitsform

Es werden Diplomarbeiten und Forschungsthemen behandelt.

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.588

Art der Veranstaltung

Lehrveranst. f. Examenskandidaten und Doktoranden

DozentIn

Max Miller

Titel der Veranstaltung

Kolloquium zu aktuellen Problemen der Soziologie

Tag, Zeit, Ort

Do 18-20, AP 1, 108

Vorbesprechungen

 

Beginn

6. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

Themenschwerpunkte des Kolloquiums:

- aktuelle Theoriediskussionen in der Soziologie
- Forschungsprojekte im Arbeitsbereich von Max Miller
- Projekte (Examensarbeiten, Dissertationen, Habilitationen) von Kolloquiumsteilnehmern

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie

Nummer der Veranstaltung

05.589

Art der Veranstaltung

Lehrveranstg. f. ExamenskandidatInnen u. DoktorandInnen

DozentIn

Peter Runde

Titel der Veranstaltung

Forschungskolloquium für Diplomandinnen und Diplomanden, Doktorandinnen und Doktoranden

Tag, Zeit, Ort

Do 18-20, AP 1, Sedanstr.19, 307

Vorbesprechungen

 

Beginn

6. April 2000

Teilnahmebedingungen

Alle Teilnehmer(innen) werden persönlich eingeladen.

Inhalt und Arbeitsform

In dieser Veranstaltung sollen nicht nur prüfungsorientierte schriftliche Arbeitsvorhaben (Diplomarbeiten, Dissertationen etc.) diskutiert werden, sondern es sollen zentrale soziologisch theoretische Fragestellungen, die von forschungspraktischer Bedeutung sind, vertiefend behandelt werden.

Die Kandidaten/Kandidatinnen für Diplomarbeiten und Dissertationen legen - nach Absprache mit dem Veranstalter  ihre Arbeitspläne so rechtzeitig vor, daß eine ausreichende Vorbereitungszeit für Diskussionen gegeben ist.

Literatur

 

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie / Methodologie und Datenverarbeitung

Nummer der Veranstaltung

05.886

Art der Veranstaltung

Forschungsseminar

DozentIn

Heinz Renn

Titel der Veranstaltung

Forschungskolloquium

Tag, Zeit, Ort

Di, 14-16, AP 1, 109

Vorbesprechungen

keine

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

Übernahme oder beabsichtigte Übernahme einer Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit unter meiner Betreuung. Interessenten können ebenfalls teilnehmen.

Inhalt und Arbeitsform

Aus dem Teilnehmerkreis werden laufende Arbeiten in verschiedenen Durchführungsstadien (erste Planung, Zwischenbericht, Enderstellung, fertige Arbeit) vorgestellt und unter methodischen und inhaltlich-soziologischen Gesichtspunkten diskutiert.

Literatur

 

Schein

kein Schein


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie u. Sozialisation/Erziehungsituationen/Geschlechterforschung

Nummer der Veranstaltung

05.606

Art der Veranstaltung

Proseminar

DozentIn

Marianne Pieper

Titel der Veranstaltung

Einführung in Feministische Theorien und Gender Studies

Tag, Zeit, Ort

Mo 12-14, VMP 5, 0077

Vorbesprechungen

 

Beginn

10. April 2000

Teilnahmebedingungen

 

Inhalt und Arbeitsform

In diesem Seminar soll in verschiedene Konzepte Feministischer Theorie, Gender Studies und Queer Theory eingeführt werden. Ziel des Seminars ist die gemeinsame Erarbeitung und Auseinandersetzung mit Texten zur Thematik sowie die Reflexion der jeweils implizierten theoretischen Hintergrundannahmen. Es ist geplant, dieses Seminar in einer fächer- und hochschulübergreifenden Kooperation mit anderen Instituten der Universität und anderen Hamburger Hochschulen durchzuführen und in diesem Zusammenhang neue Formen der Lehr-Lernorganisation anzuwenden.

Literatur

Vorbereitungsmöglichkeit:
Ein Reader (Kopiervorlage) steht im "Copyteam" (Grindelhof) zum Beginn des Semesters zur Verfügung. Das Seminar-Programm ist ab 27.3.2000 per Internet hier abrufbar.

Schein

 


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie / Techniksoziologie

Nummer der Veranstaltung

05.562

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Thomas Malsch

Titel der Veranstaltung

Methoden der Technikfolgenabschätzung

Tag, Zeit, Ort

Di 12-14, TU-HH Geb. 4E Schwarzenbergstr. 95 R 4.095

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

Interesse am Thema

Inhalt und Arbeitsform

Das Seminar behandelt Methoden der Technikbewertung, die wie die Delphi-Methode oder das Mediationsverfahren auch in der Soziologie bekannt sind. Andere Methoden wie die Risikoanalyse oder die Computersimulation stammen aus den Ingenieurwissenschaften. An konkreten Beispielen der Technikfolgen wird gezeigt, wie man mit diesen Methoden arbeitet und was sie leisten können.

Literatur

Ein Reader mit Texten und Textauszügen wird auf der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt.

Schein

Referat plus Hausarbeit


Schwerpunkt

Allgemeine Soziologie / Techniksoziologie

Nummer der Veranstaltung

05.563

Art der Veranstaltung

Mittelseminar

DozentIn

Thomas Malsch

Titel der Veranstaltung

Technikbegriff und Gesellschaftstheorie

Von Marx bis Luhmann

Tag, Zeit, Ort

Di 16 - 18 Uhr, TU-HH, Geb. 4E Schwarzenbergstr. 95 R. 4.095

Vorbesprechungen

 

Beginn

4. April 2000

Teilnahmebedingungen

Interesse am Thema

Inhalt und Arbeitsform

Wie kann man die Technik "soziologisieren" ?  Steht sie außerhalb (Luhmann)  oder  innerhalb (Latour) der Gesellschaft? Diesen Fragen  wird  im Durchgang durch  die soziologische Theorie  von  den  "Klassikern" (Marx, Durkheim, Weber) bis zur Gegenwartssoziologie von  Habermas, Luhmann , Giddens   nachgegangen. 
Während  dort  der Technikbegriff  eher  implizit  bleibt, wird  er  in  neueren  Ansätzen (Linde,  Latour) zu einer expliziten Techniksoziologie  ausgearbeitet.  In diesem Seminar  kann  man  lernen,  wie  die  Soziologie  ihren eigenen Forschungsgegenstand  bestimmt,  indem sie diesen von etwas anderem unterscheidet und abgrenzt.

Literatur

Ein Reader mit Texten und Textauszügen wird auf der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt.

Schein

Referat plus Hausarbeit


Letzte Änderung: 29.03.2000(Stefan Cordes)

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