Ziel der Arbeit in der Forschungsstelle Vergleichende Stadtforschung als Einrichtung der Universität Hamburg ist die Koordination der Forschung im Schwerpunkt "Stadt und die Verknüpfung mit der Lehre im Institut für Soziologie, insbesondere der Schwerpunkte Stadt- und Regionalsoziologie und Allgemeine Soziologie. Es besteht zudem für Gastwissenschaftler die Möglichkeit, in der Forschungsstelle oder von ihr ausgehend Forschungen zu betreiben. In diesem Zusammenhang gibt es zahlreiche nationale und internationale soziologische und interdisziplinäre Kooperationen innerhalb der Wissenschaft und mit der Praxis. Diese gilt es künftig stärker auszubauen und besser institutionell abzusichern. Schließlich stellt die Stadtforschung ein Anwendungsgebiet von Sozialwissenschaften dar, das eine breite Bedeutung für die Bewohnerinnen und Bewohner einer Stadt hat. Von daher ist die Stadtsoziologie und die in der Forschungsstelle erarbeitete Forschung in hohem Maße geeignet, zur Außendarstellung der Universität Hamburg beizutragen. Die Forschungsstelle ist um eine offensive Öffentlichkeitsarbeit bemüht.
Zur Forschungsstelle gehört eine eigene Fachbibliothek. Hier ist umfangreiches Material zur Hamburger Stadtentwicklung archiviert. Es werden dort auch Veröffentlichungen, Statistiken und Gutachten zur Entwicklung anderer Großstädte auf nationaler und internationaler Ebene gesammelt. Weiter verfügt die Forschungsstelle über eine moderne Ausstattung mit Computern und über in den gängigen Textverarbeitungs-, Statistik-, Tabellen- und Graphikprogrammen geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die direkte Vernetzung mit dem Zentralrechner der Universität Hamburg, die neben einer Ausweitung der verfügbaren Programme vor allem Online-Recherchen sowie einen leistungsstarken Zugang zum Internet ermöglicht, vervollständigt die Logistik.
In den zahlreichen Projekten der Forschungsstelle wurde und wird ein vielfältiges Spektrum der Methoden der empirischen Sozialforschung angewendet. Die vorhandene Sachkompetenz ermöglicht sowohl die Durchführung quantitativer Untersuchungen (primär- und Sekundäranalysen) als auch die problemspezifische Anwendung qualitativer Verfahren.
Forschungsfelder: